Willkommen bei der

NABU Gruppe Mötzingen-Gäufelden e.V.

 

Auf dieser Seite findet Ihr immer die aktuellen Termine, sowie unsere Aktivitäten. Bitte schaut doch immer mal wieder vorbei.

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Was ist los in nächster Zeit: Termine aus der Umgebung von Mötzingen und Gäufelden


Vorweihnachtliche Wanderung auf die Burgruine Hohennagold

Wie in den letzten Jahre auch, bietet als Einstimmung auf die Weihnachtstage der Naturschutzbund am Samstag, den 17. Dezember, wieder eine Wanderung auf die Burgruine Hohennagold an. Treffpunkt ist um 17:00 Uhr am Parkplatz am Waldrand – Nähe Hundesportverein.

Auf ebenem Weg geht es von dort aus gemeinsam in einer knapp halbstündigen Wanderung zur Burganlage. Dort werden die Wanderer mit heißen Getränken an wärmenden Feuerstellen empfangen. Der Burghof ist während des Aufenthaltes von mehreren gesicherten Feuerstellen stimmungsvoll beleuchtet. Gegen 18.45 Uhr wird man sich dann gemeinsam mit Fackeln auf den Rückweg zum Parkplatz machen. Die Fackeln können bei der Veranstaltung erworben werden.

Zu der Wanderung eingeladen sind Familien mit Kindern, interessierte Erwachsene und alle Freunde des NABU. Veranstalter sind die NABU-Gruppen aus Vollmaringen und Mötzingen.

Um zum Treffpunkt zu kommen, fährt man von Nagold kommend am Gasthaus Schiff über die Nagold in Richtung Rohrdorf. Auf der Höhe oben biegt man links ab und kommt nach ca. 200 m zum Parkplatz am Waldrand. Die Zufahrt ist beschildert.


Machen Sie Gartenvögeln eine Freude

Futterhäuschen selber bauen
Futterhäuschen selber bauen

Bauen Sie doch mal ein Futterhaus für unsere gefiederten Freunde. Jetzt im Herbst haben sie vielleicht ein bisschen Zeit und irgendwo haben Sie noch ein paar Reste von Naturholzbrettern rumliegen.
So ein Futterhaus lässt sich auch sehr gut mit Kindern bauen. Es ist nicht allzu schwer und so ganz genau muss es ja auch nicht sein. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Die Vögel freuen sich auch über ein Haus mit persönlicher Note.
Im Internet gibt es diverse Bauanleitungen. Das Futterhaus auf dem Bild habe ich nach der Anleitung gebaut, die auf der folgenden Internet-Seite zu finden ist. Da finden Sie auch Tipps zur richtigen Fütterung.
https://www.nabu.de/vogelfuetterung

Wenn Sie ein Futterhaus selber gebaut haben, schicken Sie uns doch ein Foto davon. Unter allen Einsendern werden wir kurz vor Weihnachten ein Vogel Nistkasten verlosen, den Sie dann an einen Baum bei sich im Garten oder in der Umgebung aufhängen können. Im nächsten Jahr werden Sie dann vielleicht schon ein Vogelpärchen bei der Brut beobachten können.

Bilder mit Adresse schicken an:  info(at)nabu-moetzingen.de


Totholz als Lebensraum

Wendelin
Wendelin

Da reibt sich der Gartenfreund die Augen. Tote Bäume im Garten oder in der Streuobstwiese stehen lassen? Da wird doch landauf, landab für den Erhalt der Obstbäume geworben und dann so was?  Zugegeben, tote Bäume in einem Obstgarten oder einer Streuobstwiese sind nicht jedermanns Geschmack. Das sieht einfach nicht ordentlich aus und lässt den Besitzer nicht unbedingt im besten Licht erscheinen. Wer will denn schon als Schlamper vor der Gemeinde dastehen. Schon alleine die Vorstellung katapultiert den Blutdruck des ordnungsliebenden, kehrwochenverwöhnten Schwaben in gesundheitsgefährdende Höhen. Aber wenn man mal genauer darüber nachdenkt, dann wird man zu dem Schluss kommen, dass Natur halt doch anders  geht, als der Mensch es meistens möchte. Natur funktioniert anders. Während auf der einen Seite der Gartenbesitzer auf einen kleinen Teil seiner Obsternte verzichten muss, profitieren Andere noch davon. Diese Anderen sind zuvorderst der Wendehals, der Wiedehopf (wann war der denn zum letzten Mal bei uns gesehen?) und der Steinkauz.

Wendehals
Wendehals

Von den anderen Höhlenbrütern in der Vogelwelt ganz zu schweigen, und erst recht von den Insekten wie z.B. den Wildbienen. Nun haben sich in Nagold einige, dem Naturschutz verpflichtete Bürger unter der Leitung von Förster Klaus Kälber, zu einer Initiative zusammengefunden, um die Idee des „lebenden Totholzes“ für den südlichen Teil des LEADER-Heckengäu-Bereichs zu fördern. Nutznießer soll vor allem der Wendehals sein. Von der Gruppe ausgewählt, wird er als Wappenvogel dienen. Um dieses Projekt zu verwirklichen, soll es als LEADER-Projekt im Handlungsfeld Landschaftspflege und Naturschutz eingereicht und finanziert werden.  Es soll  die Idee gefördert werden, in den Streuobstwiesen auch einmal eine Baumruine stehen zu  lassen. Es müssen ja nicht gleich mehrere sein, ein toter Baum genügt schon. Der bringt zwar keinen Ertrag mehr, frisst andererseits aber auch kein Brot weg. Im Gegenteil. Ein sterbender oder toter Baum  ist ein wichtiger Lebens- und Wohnraum für viele höhlenbrütende Vogelarten. Dazu zählen neben den oben genannten Arten als bekannteste auch Meisen und Stare.  Zwar werden mehr und mehr Nistkästen in unserer Gemeinde aufgehängt, aber es gibt auch Arten wie der Wendehals, die so etwas gar nicht annehmen, weil sie natürliche Behausungen vorziehen. Jeder Vogel der in unseren Gärten heimisch wird, verbessert das biologische Gleichgewicht, das wir dann nicht mit chemischen Mitteln - oder nennen wir es drastischer, mit Giften - wieder herzustellen versuchen müssen. Ja, und da sind auch noch die Insekten. Gerade in dieser Zeit, da in Europa die Bienenpopulationen, vor allem auf Grund der ausgebrachten Gifte, mehr und mehr zurückgehen, ist es wichtig, Unterschupf-Möglichkeiten für wilde Insekten wie Wildbienen, Schwebfliegen und andere Arten zu erhalten.

Baumruine
Baumruine

Nun hat die Geschichte aber auch eine andere Seite. Jeder tote oder absterbende Baum stellt ein Sicherheitsrisiko dar, weil herunterfallende Äste Menschen verletzen, oder tote Zweige auf dem Boden, die Mahd als Futter für das Vieh unbrauchbar machen könnten. Für solche Fälle ist geplant, dem Besitzer, der einen solchen Baum stehen lässt, einen Ausgleich anzubieten. In welcher Form das  geschehen kann, darüber wird bei der „InitiativeTotholz“ noch beraten.  Es wird zu prüfen sein, ob aus den Mitteln des LEADER-Projekts ein Habitat-Baum-Pfleger beauftragt wird, eine solche Baumruine sicher zu machen, oder ob ein junger Obstbaum derselben Art  übergeben wird. Bis dieser zu einem tragenden Baum herangewachsen ist, hat die Baumruine dann auch das Zeitliche gesegnet. Sobald das Projekt zur Reife gelangt ist, werden Sie an dieser Stelle wieder etwas erfahren.

 

Wikipedia: Totholz


Rückkehr vom Steinkauz im Gäu nach über 20 Jahren!

Früher war der Steinkauz in im ganzen Gäu sehr weit verbreitet. Doch leider fand er immer weniger Bruthöhlen vor uns verschwand daher 2002 völlig aus unserer Gegend. Das konnten wir vom NABU nicht hinnehmen und starteten 2014 das Projekt Steinkauz 21. Die Zeit war günstig, da der Steinkauz in der weiteren Umgebung vereinzelt wieder aufgetreten ist.

 

Steinkauzröhre
Steinkauzröhre

Der Steinkauz gehört zu der Familie der Eulen. Die Weibchen werden ca. 23cm groß und 230g schwer. Die Männchen etwas weniger. Der Steinkauz ist in Europa weit verbreitet, von Nord-Afrika bis zur Nordsee und von England bis nach China.

 

Im September müssen wieder alle Steinkauzröhren gereinigt werden. Helfer für unser Steinkauz Team sind herzlich willkommen. Bitte melden Sie sich am besten per email.

 

Wikipedia: Steinkauz

 

 

 

 

 

Steinkauzbrut
Steinkauzbrut

Wir haben gut 50 künstliche Nisthilfen, die Steinkauzröhren, im ganzen Gäu verteilt. Das war gar nicht so einfach, als erstes mussten ideale Bäume und Wiesen gefunden werden und die Eigentümer mussten auch alle gefragt werden, ob wir die Röhre bei ihnen in die Bäume hängen dürfen. Der erste Steinkauz wurde letztes Jahr in einer unserer Röhren gesehen und dieses Jahr haben wir das erste Mal nach über 20 Jahren wieder Nachwuchs. Von den 2 Paaren, die sich in unseren Steinkauzröhren angesiedelt haben, hat eines 4 Eier ausgebrütet. Das ist ein großartiger Erfolg für uns! Hoffen wir, dass es im nächsten Jahr noch mehr werden.

Steinkauz
Steinkauz


Spende von einem Batdetektor vom Golfclub

Übergabe vom Batdetektor von André Kette
Übergabe vom Batdetektor von André Kette

Am 25.7. hat Herr André Kette, der Geschäftsführer Golfclub Domäne Niederreutin, an die Nabu Mötzingen–Gäufelden einen „Batdetektor“ der neuen Generation übergeben. Mit diesem Gerät ist es möglich Fledermauslaute für uns Menschen hörbar zu machen. Damit ist jetzt für uns eine genauere Definition der Fledermaus Art möglich.

Bei der Fledermaus Nacht auf dem Golf Gelände eine Woche später, konnte der Batdetektor dann auch gleich eingesetzt werden. Die 30 Besucher konnten Wasserfledermäuse gezeigt werden.

 

Der Golfclub ist seit vielen Jahren ein treuer Unterstützer von unserer NABU Gruppe. Wir bedanken uns für das Gerät und für die Möglichkeit auf dem Golf Gelände unsere Exkursion durchzuführen.

 


Amphibienwanderung auf dem Golfplatz

Schon zum 3. Mal hatte Ende April unsere Gruppe mit dem Golf Club Domäne Niederreutin eine Amphibienwanderung über das Golf Gelände organisiert.

 

Trotz dem kühlen Wetter hatten sich über 20 kleine und große Naturfreunde eingefunden. Mit den Amphibien hatte es diesmal nicht so recht geklappt, es war einfach zu kalt. Aber am letzten der drei Teiche hatten wir dann aber doch noch eine Kröte gefunden. Wir hatten aber trotzdem einige interessante im Wasser lebenden Tiere gefunden, ob das Kaulquappen, Molche oder auch eine schöne große Liebellenlarve war.

  



Jahreshauptversammlung 2016

 

Zu Beginn hat uns unser Vorsitzender Markus Bihler einen Überblick über die vielen erfolgreichen Aktivitäten des Jahres 2015 gegeben.

Mittlerweile haben wir auch drei Naturschutzwarte in unserer Gruppe, die ehrenamtlich mit der unteren Naturschutzbehörde in Böblingen zusammen arbeiten.

Markus hat sich auch bei allen Spendern bedankt, die uns materiell und finanziell unterstützt haben. Nicht zu vergessen die vielen kleinen und großen fleißigen Hände, die uns stets tatkräftig bei unseren Aktivitäten unterstützten.

Er hat sich besonders bei Frau Monika Morlock für ihr Engagement bei der Jugendgruppe NAJU bedankt.

 

Beim Bericht von unserem Kassenwart Erich Tomschi wurde uns für 2015 ein erfreulicher Kassenstand aufgezeigt, nicht zuletzt durch die vielen Spenden. Außerdem sind wir stolz, dass wir wie 2014 auch 2015 den Umweltpreis in Tübingen gewonnen haben.

Die Kasse wurde von Herrn Robert Hiller und Herrn Karl Brixner geprüft und für musterhaft erklärt.

 

Der Bürgermeister von Mötzingen, Herr Marcel Hagenlocher, ist auf die Erfolgsgeschichte der NABU Gruppe Mötzingen in den letzten 6 Jahren eingegangen. Nicht zuletzt durch das Engagement unseres Vorsitzenden Markus Bihler hat sich die Gruppe Mötzingen von 59 auf 320 Mitglieder erhöht. Er hat sich auch bei allen aktiven Mitgliedern bedankt.

In der anschließenden Abstimmung wurden der Vorstand und der Kassenwart einstimmig entlastet.

 

Bei der Neuwahl wurde der alte Vorstand einstimmig wiedergewählt:

·    1. Vorsitzender Markus Bihler
·    2. Vorsitzender Sebastian Dargel
·    Kassenwart Erich Tomschi
·    Zusätzlich wurde als 4. Beisitzer Herr Ralf Willers gewählt.

 

Ehrungen:

·  Frau Renate Brixner wurde für 65 Jahre Mitgliedschaft im NABU als besondere Anerkennung eine Urkunde überreicht.
·   Herr Günter Stange hat eine Urkunde für 30 Jahre Mitgliedschaft bekommen.
· Herr Markus Bihler hat die bronzene Ehrennadel für sein Engagement für den NABU von Uwe Prizel, Landesgeschäftsführer des NABU Baden Württemberg, überreicht bekommen.

 

Viele Mitglieder, gerade von der Naturschutzjugend NAJU, kommen aus Gemeinde Gäufelden. Im Gebiet Gäufelden hängen viele Fledermaus- und Vogelkästen, sowie ein paar Steinkauzröhren die von uns kontrolliert und gewartet werde. Im Kirchturm haben wir vier Dolenkästen. Um dem Rechnung zu tragen hat Markus vorgeschlagen, den Namen unserer Gruppe zu ändern in:

NABU Mötzingen-Gäufelden

Diesem Vorschlag wurde ohne Gegenstimmen zugestimmt.

 

Zum Abschluss hat uns Erich wieder tolle Fotos gezeigt. Er ist als Tierfotograf seit vielen Jahren unterwegs.