Willkommen bei der

NABU Gruppe Mötzingen-Gäufelden e.V.

 

Seit 1911 besteht die NABU Gruppe Mötzingen-Gäufelden e.V. und seidem setzt sie sich für den Naturschutz in unserer Heimat ein.

Unser Bereich umfasst die Gemeinden Mötzingen, Gäufelden, Bondorf und Jettingen.

 

Auf dieser Seite findet Ihr immer die aktuellen Termine, sowie unsere Aktivitäten. Bitte schaut doch immer mal wieder vorbei.

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Was ist los in nächster Zeit: Termine aus der Umgebung von Mötzingen, Gäufelden, Jettingen und Bondorf


 

Wir sind jetzt auch im Facebook, schaut doch mal vorbei.


Schwarzwälder Bote vom 7.8.2019
Schwarzwälder Bote vom 7.8.2019

Spende von Edeka

 

Die Edeka Südwest hat uns für unser Arrangement den Steinkauz bei uns im Gäu wieder anzusiedeln, einen Preis von 2.000 Euro zukommen lassen. Für einen kleinen Verein wie wir ist das ein Riesenbetrag. Bei der Übergabe wurde unsere Jugendarbeit extra betont. Damit können wir ein paar benötigte Anschaffungen machen und es bleibt auch noch was für zukünftige Ausgaben über.

 

 

 

Wir bedanken uns bei dem Herrn Rentschler, Edeka Südwest und der NatureLife Stiftung.

 


Der Steinkauz im oberen Gäu

Auch dieses Jahr haben wieder zwei Steinkauz Pärchen in unserem Gebiet gebrütet. Nach den drei bestätigten Bruten im letzten Jahr, mit jeweils 2-3 Jungen, haben wir diesmal zwei Bruten mit jeweils 4 Jungen. Die Jungen sind wohlauf, fliegen schon herum, werden aber von den Eltern noch gefüttert.

 

Wir hoffen weiter, dass sich der bis zu 23cm große Steinkauz, bei uns auch bekannt als Kauz oder Käuzchen, nach gut 10 Jahren Abstinenz, wieder bei uns im oberen Gäu verbreiten wird. Wenn auch mit wenigen Bruten, so ist er doch jetzt schon seit 6 Jahren wieder bei uns vertreten. Da die natürlichen Nisthöhlen in alten Obstbäumen durch Abholzung immer mehr verloren gehen, haben wir als Nisthilfen mittlerweile ca. 60 Brutröhren angebracht.

 

In einem Nachbarbezirk von uns, gibt es auch schon eine Brut. Wenn einmal in einem Gebiet eine Art ausgestorben ist, braucht es immer einen langen Atem, bis sich wieder eine stabile Population gebildet hat.

 

Wie in jedem Jahr müssen im Oktober alle 60 Brutröhren in unserem Gebiet kontrolliert und gereinigt werden. Wenn Sie da mitmachen möchten, bzw. bei Fragen melden Sie sich doch bitte bei uns:

info@nabu-moetzingen.de

 

Zusätzliche Infos zum Steinkauz finden Sie auch hier:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/artenschutz/greifvoegel/07258.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Steinkauz

Bilder mit klick vergrößern.


Die neue NABU-App „Vogelwelt“

 

Einzigartige freigestellte Fotos & Bestimmungfunktion

 

Über 1.000 freigestellte Fotos von 308 Arten in ihren typischen Federkleidern machen diese App einzigartig! Wichtigste Funktionen sind Bestimmen, Vergleichen und Melden. Vogelstimmen und Videos können zur kostenlosen Basisversion hinzugekauft werden. Erhältlich für iOS und Android.

 

Die NABU-Vogelwelt ist die kostenlose App für Vogelliebhaber und alle anderen, denen der Schutz unserer Natur mit ihrer Vielfalt am Herzen liegt. Mit vielen praktischen Funktionen und ausführlichen Artenportraits ist sie ein ideales Werkzeug, um sich über die heimische Vogelwelt zu informieren und selber Vögel zu bestimmen, zu registrieren und zu melden.

 

App NABU Vogelwelt


Amphibien Exkursion bei Hailfingen

Auch dieses Jahr hat es im Frühjahr wieder einige Amphibien Exkursionen gegeben. Es ist für die Kinder immer wieder spannend, im Dunkeln mit Taschenlampe auf die „Jagt“ zu gehen.

 

 

 

Hin und wieder wird dann auch wieder versucht worden, den Frosch in den Prinzen zu verwandeln. Bis jetzt hat es unseres Wissens noch nicht geklappt. Aber nächstes Jahr wird das sicher wieder mindestens einen Versuch geben.

 

 


Waldwoche beim Kindergarten Villa Regenbogen Mötzingen.

Bei nicht allzu gutem Wetter war die Waldwoche im Frühjahr  von der Villa Regenbogen trotzdem ein Erfolg.

Dazu hat auch ein aktives Mitglied vom NABU beigetragen.

 

Die Gruppe hat sich am NABU Bauwagen getroffen. Hier konnten die kleinen zukünftigen Naturschützer einiges über die Wildbienen erfahren.  Auch wenn einiges doch für sie nicht ganz so spannend war, ist doch hoffentlich etwas hängen geblieben.

 

Es macht uns immer wieder Spass mit den Kindern und Jugendlichen zusammen  was zu veranstalten.

 


Die Feldlerche ist „Vogel des Jahres 2019“

Es kommt selten vor, dass wir einen Vogel zum zweiten Mal als Vogel des Jahres ausrufen. Die Feldlerche war es schon einmal, und zwar 1998. Schon damals warnten wir davor, dass der begabte Himmelsvogel in vielen Gebieten Deutschlands selten oder gar aussterben wird. Seitdem ist mehr als jede vierte Feldlerche aus dem Brutbestand in Deutschland verschwunden.

Mit ihrem Gesang von der Morgendämmerung bis zum Abend läutet die Feldlerche alljährlich den Frühling ein. Doch der Himmel über unseren Feldern ist stummer geworden: Die Intensivierung der Landwirtschaft nimmt Feldvögeln den Lebensraum. Die Feldlerche soll als Jahresvogel stellvertretend für sie und anklagend für die katastrophale Landwirtschaftspolitik in Berlin und Brüssel stehen.

 

Zusätzliche Informationen:

https://www.nabu.de/feldlerche


Südumfahrung zerschneidet die Streuobstwiese in Öschelbronn

Streuobstwiese im Frühling
Streuobstwiese im Frühling

Viele werden es mitbekommen haben, es soll wieder eine ökologisch wertvolle Streuobstwiese zerstört werden. Die neu geplante Straße wird eine der letzten zwei intakten Streuobstwiesen und ein wichtiges Naherholungsgebiert von Öschelbronn zerschneiden. Damit geht wieder einmal ein hochwertiges ökologisches Gebiet für immer verloren. Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten Gebieten Deutschlands, die auch unter besonderen Schutz des Landesnaturschutzgesetz §33 stehen.

Die ersten Gutachten haben gezeigt, dass in diesem Gebiet zum Teil sehr seltene Vögel leben, wie das in BaWü mittlerweile fast ausgestorbene Braunkehlchen oder auch der Steinkauz, bei dem wir es nach 20 Jahren wieder geschafft haben, das er hier brütet.

Laut Gutachten sind 32 Brutvogelarten festgestellt worden, davon sind 12 Vogelarten auf der roten Liste von Baden-Württemberg. Außerdem noch 5 streng geschützte Arten wie den Grünspecht und Turmfalke, sowie als Nahrungsgäste der Mäusebussard, Rotmilan und Schwarzmilan.

Die Gutachten für Säugetiere, Insekten, Käfer und Pflanzen sind noch nicht fertig. Aber auch da zeichnet sich ab, dass da geschützte Tiere und Pflanzen zu finden sind. 
Darunter sind die streng geschützten Feldermausarten wie das Grau Langohr und die Bechstein Fledermaus. Bei den Reptilien ist die Zauneidechse und Schlingnatter zu erwarten. Bei den Käfern müssen noch einige Bäume tiefer untersucht werden, ob europarechtlich streng Geschütze Arten wie der Juchtenkäfer tangiert werden. Vorkommen des großen Feuerfalters sind möglich. Bei den Gefäßpflanzen ist die Dicke Trespe nicht auszuschließen.

Insektensterben ist im Moment in aller Munde. Sowohl unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als auch unser gesunder Menschenverstand fordern uns als Einzelnen auf, positiv Einfluss auf Klima, Natur und Artenschutz zu nehmen. Das muss dann auch auf Gemeindeebene beachtet werden. Da können wir als Bürger direkten Einfluss nehmen.

 

Die Stellungname vom Nabu wurde am 29. Jan 2019 an den Herrn Buchter übergeben.

Download
Stellungname vom NABU
2019-01-24-Stn-Südumfahrung Öschelbron
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Am 25. Januar haben wir einem Bürgerdialog in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft „Südtangente Öschelbronn“ zu diesem Thema veranstaltet.


NABU zeichnet das „schwalbenfreundliches Haus“ aus

Schwalben sind bei uns willkommen

 

Sie schauen doch den Flugkünstler sicher auch gerne zu. Die Lebensbedingungen der filigranen Flugkünstlerinnen, die früher überall im Land weit verbreitet waren, haben sich aber stark verschlechtert. Es gibt immer weniger geeignete Brutmöglichkeiten an oder in Gebäuden. Die Versiegelung der Landschaft führt dazu, dass feuchter Lehm als Baumaterial für Nester immer schwieriger zu finden ist. Und wegen des starken Pestizideinsatzes in der Landwirtschaft gibt es weniger Insekten und damit weniger Nahrung für die Schwalben.

Um auf diese Probleme aufmerksam zu machen und zugleich für mehr Gastfreundschaft gegenüber den „Glücksbotinnen“ zu werben, hat der Naturschutzbund die bundesweite Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ ins Leben gerufen. Seit dem Start im Jahr 2010 konnten allein in Baden-Württemberg weit über 500 Auszeichnungen verliehen werden. Ab sofort macht sich auch unsere NABU-Gruppe für den Schwalbenschutz stark. Wir hoffen, dass wir künftig viele Urkunden und Plaketten an die Hausbesitzer überbringen können, bei denen Schwalben nisten.

Wenn an Ihrem Haus Schwalben nisten, oder sie von einem Haus wissen an dem Schwalben nisten, melden Sie sich doch bitte bei uns:
info@nabu-mötzingen.de

www.nabu-moetzingen.de/kontakt/
Telefon: 0177 4494308

 

Über die NABU-Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“:

www.NABU-BW.de/schwalbenfreundlicheshaus

 

Es gibt in unseren Gemeinden einige Schwalbenfreude die sich bei uns gemeldet haben. Der erste, der sich bei uns gemeldet hat, hat wie versprochen eine zusätzliche Nisthilfe von uns bekommen.

Vielleicht werden es ja noch mehr. Wir haben noch eine Nisthilfe zu verschenken. Bitte melden.