Willkommen bei der

NABU Gruppe Mötzingen-Gäufelden e.V.

 

Seit 1911 besteht die NABU Gruppe Mötzingen-Gäufelden e.V. und seitdem setzt sie sich für den Naturschutz in unserer Heimat ein.

Unser Bereich umfasst die Gemeinden Mötzingen, Gäufelden, Bondorf und Jettingen.

 

Auf dieser Seite findet Ihr immer die aktuellen Termine, sowie unsere Aktivitäten. Bitte schaut doch immer mal wieder vorbei.

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Was ist los in nächster Zeit: Termine aus der Umgebung von Mötzingen, Gäufelden, Jettingen und Bondorf


Coronavirus SARS-CoV-2

Auch wir fangen wieder langsam mit Veranstaltungen an frischer Luft an. Da nicht abzusehen ist, wie es in nächster Zeit weiter geht, ist auch für uns eine langfristige Planung schwierig. Deshalb werden wir immer kurzfristig per eMail und über das jeweilige Amtsblatt einladen.  Wenn Sie auch in unseren eMail Verteiler wollen, melden Sie sich bitte:

info@nabu-moetzingen.de


Wohnungsnot im Wald

Am 19.10.2020 waren wir mit einigen NABU Mitgliedern und Naturfreunden, mit Leitern und Werkzeug bewaffnet, im Wald zwischen Öschelbronn und Mötzingen unterwegs. Wie jedes Jahr im Herbst mussten die ca. 250 Vogel- und Fledermauskästen überprüft und gereinigt werden. Wir haben auch diesmal wieder in allen Vogelkästen Nester gefunden. Sogar in ein paar Fledermauskästen haben Vögel gebrütet. Dass Vögel in einem eigentlich ungeeigneten Kasten brüten ist ein Zeichen, dass die Wohnungsnot auch hier im Wald sehr groß ist.

Was die Kinder wieder besonders gefreut hat, waren die Siebenschläfer, die wir in fast jedem Kasten gefunden haben.  Diese streng geschützten Tiere, die zur Gattung der Bilche gehören, nutzen die Vogelnester zur Aufzucht ihrer Brut, wenn die jungen Vögel ausgeflogen sind. Nach den Siebenschläfern ziehen dann Insekten zum Überwintern in unsere Kästen ein. Damit sind diese fast das ganze Jahr bewohnt.

Bei der Runde durch den Wald haben Helfer auch gleich noch einiges an Müll aufgesammelt. Höhepunkt dabei war die komplette Seitenverkleidung einer Autotür. Diese tolle Müllsammelidee werden wir zukünftig bei unserer Vogel- und Fledermauskästen Pflege mit aufnehmen.

 

 

Artikel im Schwarzwälder Bote:

Wohnungsnot unter Waldbewohner


Morgens ein Konzert erleben

 

-> www.NABU.de/vogeluhr

 

 

 

Vogelstimmen der häufigsten Gartenvögel

 

-> seafile.nabu.de/d/1d7fd661a5/

 

 

Die Ergebnisse der Stunde der Gartenvögel

 

-> nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-gartenvoegel/ergebnisse/15767.html


Die neue NABU-App „Vogelwelt“

 

Einzigartige freigestellte Fotos & Bestimmungfunktion

 

Über 1.000 freigestellte Fotos von 308 Arten in ihren typischen Federkleidern machen diese App einzigartig! Wichtigste Funktionen sind Bestimmen, Vergleichen und Melden. Vogelstimmen und Videos können zur kostenlosen Basisversion hinzugekauft werden. Erhältlich für iOS und Android.

 

Die NABU-Vogelwelt ist die kostenlose App für Vogelliebhaber und alle anderen, denen der Schutz unserer Natur mit ihrer Vielfalt am Herzen liegt. Mit vielen praktischen Funktionen und ausführlichen Artenportraits ist sie ein ideales Werkzeug, um sich über die heimische Vogelwelt zu informieren und selber Vögel zu bestimmen, zu registrieren und zu melden.

 

App NABU Vogelwelt


Die Turteltaube ist Vogel des Jahres 2020

NABU/R. Thierfelder
NABU/R. Thierfelder

Die Turteltaube ist der erste vom NABU gekürte Vogel, der als global gefährdete Art auf der weltweiten Roten Liste steht. Heute brüten bei uns nur  noch 12.500 bis 22.000 Paare. Die meisten der höchstens 5,9 Millionen Paare Europas leben in Spanien, Frankreich, Italien und Rumänien. Turteltauben sind die einzigen Langstreckenzieher unter den Taubenarten Mitteleuropas. Sie verlassen zwischen Ende Juli und Anfang Oktober Europa, um südlich der Sahara zu überwintern.

 

 

Zusätzliche Informationen: www.Vogel-des-Jahres.de


NABU zeichnet das „schwalbenfreundliches Haus“ aus

Schwalben sind bei uns willkommen

 

In der Gemeinde Bondorf gibt es seit April 2019 den Arbeitskreis BIENE (Bildung, Impulse und Engagement für eine gute Nachhaltige Entwicklung). Es haben sich verschiedene Projektgruppen gebildet. Die Projektgruppe „Schwalbendorf“ möchte über die Bedeutung von Schwalben und Mauerseglern informieren und motivieren, Nisthilfen anzubringen. Federführend bringen sich hierbei Vertreter des NABU sowie des Vereins für Vogelschutz und Vogelzucht in Kooperation mit der Gemeinde ein.

Der Verein für Vogelschutz und Vogelzucht setzt sich seit 1985 aktiv in Bondorf für den Schutz von Schwalben und anderen Vögeln ein. Der NABU weist seit 2010 mit dem Projekt „Schwalbenfreundliches Haus“ auf die Nöte der flinken Flugkünstler hin und hat sich bisher mit über 1.000 Plaketten bei jenen bedankt, die in Baden-Württemberg Schwalben willkommen heißen.
Jetzt kommen drei weitere Plaketten hinzu: In Bondorf wurden die Familien Beck, Hiller und Wolf ausgezeichnet.
Das Engagement der drei Familien ist vorbildlich. Sie haben zahlreiche Nisthilfen u.a. für Schwalben angebracht, denn diese brauchen tatkräftige Unterstützung. Leider fällt es Schwalben selbst in ländlichen Gegenden immer schwerer, ein Nest zu finden oder zu bauen. Es gibt zu wenige Häuser, an denen Schwalben ungestört brüten dürfen. Dabei ist das Entfernen von Schwalbennestern verboten. Und die Verschmutzung fällt kaum ins Gewicht, wenn man ein Kotbrettchen unter den Nestern montiert, sind sich NABU und Verein für Vogelschutz und Vogelzucht Bondorf einig.
Die Gemeinde Bondorf hat bereits auf gemeindeeigenen Gebäuden Nisthilfen angebracht. Damit es noch mehr Nistmöglichkeiten für Schwalben in Bondorf werden, bietet die Gemeinde Bondorf allen Bondorfer Bürger*innen Unterstützung an: Für jede neu gekaufte Schwalbennisthilfe samt Kotbrett trägt die Gemeinde die Kosten für eine weitere Schwalbennisthilfe samt Kotbrett.

Möchten Sie in Bondorf auch (weitere) Schwalbennisthilfen anbringen? Der Verein für Vogelschutz und Vogelzucht organisiert eine Sammelbestellung und freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme unter Telefon: 07457/2846 oder 07457/696493.

Möchten Sie außerhalb von Bondorf Schwalbennisthilfen anbringen, oder Ihr Haus auch als schwalbenfreundliches Haus auszeichnen lassen, dann melden Sie sich bitte bei uns:
info@nabu-mötzingen.de

www.nabu-moetzingen.de/kontakt/
Telefon: 0177 4494308

 

Über die NABU-Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“:

www.NABU-BW.de/schwalbenfreundlicheshaus

 


Der Steinkauz im oberen Gäu

NABU/M. Bihler
NABU/M. Bihler

Im Jahr 2019 haben zwei Steinkauz Pärchen in unserem Gebiet gebrütet. Nach den drei bestätigten Bruten im letzten Jahr, mit jeweils 2-3 Jungen, haben wir diesmal zwei Bruten mit jeweils 4 Jungen. Wobei aber zwei Paare ihre Brut aufgegeben haben.

 

Damit sind in unserem Bereich die meisten Bruten im südlichen Landkreis Böblingen.

Allerdings ist er in unserem Bereich durch Baumaßnamen gefährdet.

 

Wir hoffen weiter, dass sich der bis zu 23cm große Steinkauz, bei uns auch bekannt als Kauz oder Käuzchen, nach gut 10 Jahren Abstinenz, wieder bei uns im oberen Gäu verbreiten wird. Wenn auch mit wenigen Bruten, so ist er doch jetzt schon seit 6 Jahren wieder bei uns vertreten. Da die natürlichen Nisthöhlen in alten Obstbäumen durch Abholzung immer mehr verloren gehen, haben wir als Nisthilfen mittlerweile ca. 60 Brutröhren angebracht.

 

In einem Nachbarbezirk von uns, gibt es auch schon eine Brut. Wenn einmal in einem Gebiet eine Art ausgestorben ist, braucht es immer einen langen Atem, bis sich wieder eine stabile Population gebildet hat.

 

Zusätzliche Infos zum Steinkauz finden Sie auch hier:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/artenschutz/greifvoegel/07258.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Steinkauz

Bilder mit klick vergrößern.


Schwarzwälder Bote vom 7.8.2019
Schwarzwälder Bote vom 7.8.2019

Spende von Edeka

 

Die Edeka Südwest hat uns für unser Arrangement den Steinkauz bei uns im Gäu wieder anzusiedeln, einen Preis von 2.000 Euro zukommen lassen. Für einen kleinen Verein wie wir ist das ein Riesenbetrag. Bei der Übergabe wurde unsere Jugendarbeit extra betont. Damit können wir ein paar benötigte Anschaffungen machen und es bleibt auch noch was für zukünftige Ausgaben über.

 

 

 

Wir bedanken uns bei dem Herrn Rentschler, Edeka Südwest und der NatureLife Stiftung.